Spagat lernen leicht gemacht

by Susanna
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Immer wieder werde ich gefragt, warum ich so beweglich bin, wie man den Spagat schnell lernen kann und ob es eine Art „shortcut“ gibt. Vorab schon mal: Nein, den gibt es (leider) nicht.  Die gute Nachricht ist aber, dass auch du sehr wahrscheinlich in der Lage bist, den Spagat noch zu lernen. Selbst, wenn du schon älter als 20 bist. THERE IS HOPE.

Noch kurz zu mir: Ja, ich habe Ballett getanzt, aber das heißt nicht automatisch, dass man den Spagat beherrscht. Ich habe erst mit 14 zu tanzen begonnen.  Bereits davor habe ich zuhause geübt und mich täglich gedehnt.  Nun aber zu meinen Tipps:

1.Konstant bleiben

Erstmal vorab:
Wenn du den Spagat lernen willst oder einfach insgesamt beweglicher sein willst, dann ist eines wichtig: Konstant bleiben! Niemand kann von heute auf morgen den Spagat lernen. Auch nicht in 3 Tagen. Und wenn man nicht ohnehin schon beweglich ist, dann wahrscheinlich auch nicht in  drei Wochen. Wichtig ist vor allem, dass man TÄGLICH dehnt.  Plant eure Dehnübungen in den Tag mit ein. Protipp: Dehnungen vor dem Schlafengehen können eure Schlafqualität enorm verbessern. Ich kann das bestätigen. Mittlerweile dehne ich, weil es für mich unglaublich entspannend ist und man sich insgesamt ausgeglichener fühlt. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, dass das anfangs bei mir auch alles andere als entspannend war.

2.Nimm dir täglich 10-20 Minuten dafür Zeit

Zeit hat man nicht, die nimmt man sich. Setz dir Prioritäten und teile deine Zeit bewusst ein. Versuch dich immer wieder daran zu erinnern, WARUM du ursprünglich den Spagat lernen wolltet. Wenn man weiß, warum man etwas macht, dann verliert man sein Ziel auch nicht aus den Augen. Täglich solltest du deinen Dehnübungen etwa 10-20 Minuten widmen.  Hier gilt: Je länger/häufiger, desto besser. Wichtig ist aber, dass du NIE NIE NIE dehnst, ohne dich davor aufzuwärmen.  Das kann zu einem Muskel- oder Bänderriss führen. Sei also geduldig mit dir und deinem Körper und gib ihm Zeit. Alternativ zum Aufwärmen kannst du auch ein heißes Bad einnehmen oder deine Muskeln mit einer Faszienrolle (Blackroll) aufwärmen. Währenddessen kannst du entspannt Musik hören, eine Serie schauen oder sogar ein Buch lesen. yay

3.Verfolge deine Fortschritte

Damit du nicht das Gefühl hast, keine Fortschritte gemacht zu haben, empfehle ich dir, deinen Weg zum Spagat zu protokollieren.  Das kannst du am besten in Form von wöchentlichen Fotos machen. Versuch dich auch nicht mit anderen zu vergleichen, denn jeder Körper ist unterschiedlich. Wie lange du brauchst, um den Spagat zu lernen hängt zu einem Teil von deiner Ausgangslage ab, aber auch von deinem Engagement. Keep going.

4.Bleib dran

Wie gut fühlt es sich an, etwas erreicht zu haben, von dem man niemals geglaubt hätte, dazu imstande zu sein?! Supergut, oder? Yasss, girl/boy! Leider kann man den Spagat auch sehr schnell wieder verlernen. Bleib also dabei und lass es zur Gewohnheit werden. Vielleicht hast auch du mittlerweile richtig Freude am Dehnen und merkst, welche positiven Auswirkungen es auf dich und deinen Körper hat. Ich dehne zum Beispiel immer nach dem Sport und schließe damit mein Training ab. Try it out.

5. Dehnübungen, um den Spagat zu lernen

Abschließend habe ich noch ein Video mit meinen liebsten Dehnübungen auf YouTube für dich hochgeladen. Ich würd mich freuen, wenn du mich abonnierst und mir einen Daumen nach oben gibst. ( wenn es dir gefallen hat, natürlich)

Ich freu mich auch über Kommentare zu euren Fortschritten, Tipps und Empfehlungen. Love to hear from you! Be kind.